
Praxis HerzRaum
CAROLIN PETSCHLER
HEILPRAKTIKERIN FÜR PSYCHOTHERAPIE

YAGER-CODE
„ Das Unbewusste ist kein Ort der Schwäche, sondern eine Quelle von Intelligenz.“
"Der YAGER-CODE, gehört zu den effektivsten und nachhaltigsten Kurzzeittherapien."




Der Yager-Code ist ein moderner Ansatz, um seelische und psychosomatische Themen dort zu bearbeiten, wo sie entstanden sind. Er kann bei Ängsten, inneren Blockaden, anhaltenden Schmerzen, Stressbelastungen und anderen tief verankerten Heraus-forderungen unterstützend wirken. In diesem Artikel erfährst du, wie der Yager-Code arbeitet und was ihn so besonders macht – oft zeigen sich Veränderungen bereits nach wenigen Sitzungen.
Wenn du dir eine Methode wünschst, die nachhaltig ansetzt und nicht auf langwierige Prozesse angewiesen ist, lade ich dich ein, weiterzulesen. Entdecke, wie der Yager-Code auch dich auf deinem Weg unterstützen kann.
WAS IST DER YAGER-CODE?
Der Yager-Code gehört zu den modernen und zugleich besonders wirkungsvollen Methoden in der therapeutischen Begleitung und im Coaching. Auch wenn sein Ursprung in der Hypnose liegt, kommt er ohne klassische Trance aus und kann im wachen Zustand angewendet werden.
Im Zentrum der Arbeit steht eine innere, übergeordnete Bewusstseinsebene, die jeder Mensch in sich trägt. Sie eröffnet Zugang zu tieferliegenden Lösungsprozessen – jenseits des bewussten Nachdenkens.
Über diese Ebene können unterschiedlichste Themen behutsam bearbeitet werden: emotionale Belastungen, psychosomatische Beschwerden oder körperlich verknüpfte Herausforderungen. Viele Menschen erleben dabei spürbare Veränderungen, die sich nachhaltig im Alltag bemerkbar machen.
In einem professionellen, geschützten Rahmen werden die zugrunde liegenden Ursachen achtsam aufgespürt und Schritt für Schritt neu ausgerichtet – in deinem Tempo und ohne Druck.
Nicht selten berichten Klienten im Anschluss von einer tiefen inneren Erleichterung und von Veränderungen, die auf mehreren Ebenen gleichzeitig spürbar werden.
Die Geschichte des Yager-Codes
Der Yager-Code wurde im Jahr 1974 von Dr. Edwin K. Yager entwickelt, einem Professor für Psychiatrie an der University of California in San Diego. Zu Beginn war die Methode unter dem Namen „Subliminal Therapy“ bekannt.
Dr. Yager beschäftigte sich über mehr als 40 Jahre intensiv mit Hypnose. In dieser Zeit sammelte er tiefgehende praktische und wissenschaftliche Erkenntnisse, die schließlich zur Entwicklung des Yager-Codes führten.
Anfangs kam die Methode vor allem im klinischen Kontext zum Einsatz. Sie wurde insbesondere bei Menschen angewendet, denen es aufgrund seelischer Belastungen oder traumatischer Erfahrungen schwerfiel, ihre Themen sprachlich zu erfassen oder darüber zu sprechen.
Im Laufe der Zeit wurde der Ansatz weiterentwickelt und geöffnet. Heute wird der Yager-Code in einem breiten Spektrum psychischer und psychosomatischer Fragestellungen eingesetzt und findet sowohl im therapeutischen als auch im Coaching-Bereich Anwendung.
Das Konzept des Yager-Codes
Der Yager-Code basiert auf einem klaren Verständnis darüber, wie unser inneres Erleben entsteht und gespeichert wird. Im Mittelpunkt stehen dabei Lernprozesse, innere Strukturen des Geistes und eine übergeordnete Bewusstseinsebene.
Prägungen und Konditionierungen
Im Laufe unseres Lebens werden wir durch Erfahrungen geprägt. Diese Prägungen – auch Konditionierungen genannt – entstehen meist unbewusst und können unser Denken, Fühlen und Handeln dauerhaft beeinflussen.
Konditionierung gilt als eine der ursprünglichsten Formen des Lernens. Sie findet nicht auf der Ebene des bewussten Verstandes statt, sondern tief im Inneren. Dabei wird ein bestimmter Auslöser fest mit einer Reaktion verknüpft.
Solche Verknüpfungen können sich unter anderem beziehen auf:
-
Gefühle
-
Überzeugungen und Glaubenssätze
-
innere Blockaden
-
Symptome
-
körperliche oder psychosomatische Beschwerden
Diese inneren Muster wirken oft stärker als äußere Fakten, weil sie unsere subjektive Wirklichkeit formen. Was wir innerlich gelernt haben, fühlt sich für uns real an.
Im Unterbewusstsein bleiben diese Konditionierungen als stabile Einheiten bestehen und reagieren immer wieder auf ähnliche Weise. Sie verschwinden nicht von selbst – können jedoch gezielt verändert werden. Der Yager-Code bietet hierfür einen besonders effektiven Ansatz.
Die drei Ebenen des Geistes
Der Yager-Code geht davon aus, dass der menschliche Geist aus drei miteinander verbundenen Ebenen besteht:
-
dem bewussten Verstand (Bewusstsein)
-
dem Unterbewusstsein
-
dem Überbewusstsein
Diese Ebenen wirken gemeinsam und beeinflussen, wie wir Situationen wahrnehmen, bewerten und darauf reagieren.

Das Unterbewusstsein und seine inneren Anteile
Der unterbewusste Bereich ist dem direkten Zugriff des bewussten Denkens in der Regel entzogen. In ihm werden Erfahrungen in Form innerer Strukturen oder „Teile“ gespeichert.
Man kann sich diese Teile wie Programme vorstellen, die einmal angelegt wurden und anschließend selbstständig weiterlaufen. Jedes dieser Programme folgt der Logik und dem Wissen, das zum Zeitpunkt seiner Entstehung vorhanden war – unabhängig davon, wie sehr sich das Leben später verändert hat.
Die einzelnen inneren Programme arbeiten getrennt voneinander und bleiben so lange aktiv, bis sie bewusst verändert werden. Entsteht ein solcher Teil beispielsweise in der Kindheit, kann er auch im Erwachsenenalter noch wirken, ohne dass der Zusammenhang erkannt wird.
So kann eine frühe Erfahrung – etwa Angst in bestimmten Situationen – später zu einem diffusen Unwohlsein führen, obwohl der ursprüngliche Auslöser längst vergessen ist. Erst wenn dieser innere Teil neu ausgerichtet wird, verliert er seine Wirkung.
Das Überbewusstsein als übergeordnete Instanz
Neben Bewusstsein und Unterbewusstsein beschreibt der Yager-Code eine weitere Ebene: das Überbewusstsein. Diese Instanz wird in vielen psychologischen, philosophischen und spirituellen Strömungen beschrieben "das höhere Selbst" und kann als eine Art übergeordnete innere Intelligenz verstanden werden. Im Yager-Code wird sie als „Zentrum“ bezeichnet.
Das Überbewusstsein ist Teil unseres Geistes und zugleich eigenständig. Es verfügt über Fähigkeiten, die weit über das bewusste Denken hinausgehen, hat Zugang zum Unterbewusstsein und zu Informationen, die dem Verstand normalerweise nicht zugänglich sind.
Während der Kontakt zu dieser Ebene in anderen Ansätzen oft jahrelange Übung erfordert, ermöglicht der Yager-Code einen direkten und vergleichsweise schnellen Zugang. Auf diese Weise kann das Überbewusstsein gezielt dabei unterstützen, innere Ursachen zu erkennen und nachhaltige Veränderungen anzustoßen.
Ziel und Ablauf des Yager-Codes
Im Mittelpunkt der Arbeit mit dem Yager-Code steht das Ziel, unbewusste innere Anteile aufzuspüren und so zu verändern, dass sie nicht länger belastend wirken. Dabei wird eine übergeordnete innere Instanz einbezogen, die im Yager-Code als „Zentrum“ bezeichnet wird.
Dieses Zentrum kann als eine innere, weise und unterstützende Ebene verstanden werden. Ihm wird zugeschrieben, Zugang zu tieferliegenden Erinnerungen und Informationen zu haben, die dem bewussten Denken normalerweise nicht zugänglich sind. Zudem ist es in der Lage, mit unterbewussten Anteilen in Kontakt zu treten und Veränderungsprozesse anzustoßen.
Während der Begleitung unterstützt der Therapeut dabei, die Verbindung zu diesem Zentrum herzustellen. Über diese Verbindung können innere Strukturen, die mit belastenden Erfahrungen verknüpft sind, erkannt und neu ausgerichtet werden. Entscheidend dabei ist: Veränderungen erfolgen ausschließlich im Einklang mit dem Zentrum selbst.
Das Zentrum arbeitet nicht unter Zwang, sondern folgt einem inneren, wohlwollenden Prinzip. Es wirkt unterstützend und lösungsorientiert, immer im Sinne des Menschen und seines Veränderungswunsches. Auf diese Weise können hinderliche Muster gelöst und neue, förderliche innerliche Ausrichtungen dauerhaft verankert werden.
Die Arbeit mit dem Yager-Code richtet sich vor allem an das sogenannte „Zentrum“ – eine innere Ebene, die Zugang zu verborgenen Ressourcen und tiefem innerem Wissen hat. Dieses Zentrum ist in der Lage, unbewusste Prägungen zu erkennen, die einem Thema zugrunde liegen, und diese neu auszurichten.
Solche inneren Prägungen zeigen sich häufig in Form von festen Überzeugungen, inneren Blockaden oder wiederkehrenden Verhaltensmustern. Im Rahmen der Yager-Arbeit werden diese Strukturen erkannt und behutsam verändert oder aufgelöst.
Dieser Veränderungsprozess – die sogenannte Rekonditionierung – geschieht ohne bewusste Anstrengung. Statt aktiv „arbeiten“ zu müssen, ermöglicht das Zentrum eine übergeordnete Perspektive und eröffnet Zugang zu inneren Ebenen, die im Alltag meist außerhalb der bewussten Wahrnehmung liegen.
Der Therapeut oder Coach begleitet diesen Prozess, strukturiert die Sitzung und sorgt für einen sicheren Rahmen. Die Anwendung des Yager-Codes ist dabei flexibel möglich – sowohl im persönlichen Kontakt als auch telefonisch oder online.
Funktionsweise des Yager-Codes

Wie läuft eine Yager-Code-Sitzung ab?
Eine Sitzung mit dem Yager-Code beginnt immer mit einem ausführlichen Vorgespräch. Dabei klären wir gemeinsam, welches Thema im Mittelpunkt steht und welches Ziel erreicht werden soll. So entsteht eine klare Ausrichtung für die weitere Arbeit.
Im Anschluss folgt die eigentliche Sitzung. Je nach Bedarf kann dabei ein leichter Trancezustand genutzt werden, um den Zugang zum Zentrum und zu tieferen inneren Ebenen zu erleichtern – dies ist jedoch kein Muss.
Zu Beginn wirst du angeleitet, dir ein inneres Kommunikationsmedium vorzustellen, zum Beispiel eine Glasscheibe, ein leeres Blatt, eine Tafel oder einen Bildschirm. Über dieses innere Bild erfolgt der Austausch zwischen dir und dem Zentrum.
Ich (der Therapeut) nehme anschließend Kontakt mit dieser übergeordneten inneren Instanz auf.
Durch gezielte, strukturierte Fragen wird das Zentrum eingeladen, im Unterbewusstsein nach den Anteilen zu suchen, die mit dem jeweiligen Thema in Verbindung stehen. Diese Anteile werden dann verstanden, neu eingeordnet und Schritt für Schritt verändert.
Unterstützend können positive innere Botschaften eingesetzt werden, um die neuen Ausrichtungen zu stabilisieren und alte, hinderliche Muster nachhaltig zu lösen.
Wie lange dauert die Yager-Therapie?
Für die Bearbeitung eines Themas werden meist mehrere Sitzungen eingeplant. Häufig liegt der Rahmen bei etwa drei bis fünf Terminen. In manchen Fällen zeigen sich jedoch schon nach einer einzigen Sitzung spürbare Veränderungen.
Die Arbeit mit dem Yager-Code ist dabei flexibel angelegt. Sitzungen können bei Bedarf wiederholt werden, solange das Zentrum noch relevante innere Anteile erkennt, die mit dem Thema verbunden sind.
Sobald keine belastenden Strukturen mehr aktiv sind, gilt der Prozess als abgeschlossen.
FÜR WELCHE THEMEN EIGNET SICH DER YAGER CODE?
Der Yager-Code ist vielseitig anwendbar und kann bei einer breiten Palette von Beschwerden eingesetzt werden:
Psychische Themen
Grundsätzlich ist der Yager Code einsetzbar bei allen psychischen und emotionalen Veränderungswünschen. Dazu zählen auch Stärkung von Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl.
Ausserdem wird der Yager Code erfolgreich eingesetzt bei der Lösung von:
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Blockaden, Mustern und Glaubenssätzen
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Angstzustände
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posttraumatische Belastungsstörungen
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Schlafstörungen
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Selbstzweifeln
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Konzentrationsschwäche
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Stress
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Essstörungen
-
uvm
Körperliche Beschwerden
Auch bei körperlichen Beschwerden ist der Yager Code sehr wirksam. Dazu zählen unter anderen:
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chronische Schmerzen
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Verdauungsprobleme
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Schwindel
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Herzrasen
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Hauterkrankungen (z. B. Neurodermitis)
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Tinnitus
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Allergien
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Asthma
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uvm
Der Yager Code eignet sich grundsätzlich für jeden, der offen für eine Auseinandersetzung mit seinem Inneren ist, einschliesslich Kinder ab etwa fünf Jahren, geeignet.
Erklärung:
Wie die Psyche auf den Körper wirkt
Die Rolle der Muskulatur im Yager-Code
Vielleicht fragst du dich warum der Yager-Code auch bei körperlichen Beschwerden eine Wirkung zeigen kann. Was hat dein inneres Erleben mit Atmung, Verdauung oder anderen körperlichen Funktionen zu tun?
Um das zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf die Muskulatur des menschlichen Körpers. Grundsätzlich unterscheiden wir drei Arten von Muskeln, die jeweils unterschiedlich gesteuert werden.
1. Die Skelettmuskulatur
Diese Muskelgruppe ist dir am vertrautesten. Sie ermöglicht bewusste Bewegungen, Haltung und Stabilität. Die Skelettmuskulatur wird willentlich über das somatische Nervensystem gesteuert und reagiert schnell auf bewusste Impulse.
2. Die Herzmuskulatur
Die Herzmuskulatur arbeitet völlig autonom. Sie sorgt durch ihren rhythmischen Ablauf dafür, dass Blut kontinuierlich durch den Körper gepumpt wird. Gesteuert wird sie durch das autonome Nervensystem, das fein auf innere und äußere Reize reagiert.
3. Die glatte Muskulatur
Die glatte Muskulatur befindet sich in Organen und Blutgefäßen – zum Beispiel im Magen-Darm-Trakt, in der Lunge, der Blase oder den Gefäßwänden. Sie arbeitet langsam, gleichmäßig und ebenfalls unwillkürlich. Auch hier übernimmt das autonome Nervensystem die Steuerung.

Psychische Einflüsse auf die glatte Muskulatur
Gerade die glatte Muskulatur ist eng mit unserem emotionalen Erleben verbunden. Sie beeinflusst zentrale Prozesse wie Atmung, Verdauung, Durchblutung und hormonelle Abläufe. Da sie nicht bewusst gesteuert wird, reagiert sie besonders sensibel auf Stress, emotionale Belastung und innere Anspannung.
Wenn emotionale Prägungen oder unbewusste Konditionierungen über längere Zeit bestehen bleiben, kann dies das autonome Nervensystem aus dem Gleichgewicht bringen. In der Folge können sich Funktionsstörungen der glatten Muskulatur oder auch der Herzmuskulatur entwickeln – was sich als körperliche Beschwerden bemerkbar macht.
Werden diese inneren Konditionierungen gelöst, entspannen sich häufig auch die damit verbundenen emotionalen Spannungen. Das autonome Nervensystem kann wieder in Balance kommen – und körperliche Symptome dürfen sich zurückbilden oder abschwächen.
Alle Vorteile nochmal im Überblick
Vielfältig einsetzbar:
Der Yager-Code eignet sich besonders bei lang bestehenden oder tief verankerten Themen. Er kann eigenständig genutzt werden oder ergänzend zu anderen therapeutischen oder medizinischen Ansätzen.
Flexibel in der Durchführung:
Die Sitzungen sind nicht an einen Ort gebunden. Sie können in der Praxis, online oder telefonisch stattfinden – ideal, wenn du zeitlich eingeschränkt bist oder nicht mobil sein kannst.
Zeitlich effizient:
Oft zeigen sich Veränderungen bereits nach wenigen Terminen. In vielen Fällen liegt der Rahmen bei etwa drei bis fünf Sitzungen, wodurch langwierige Prozesse häufig vermieden werden können.
Kein Erzählen notwendig:
Du musst dein Thema nicht detailliert benennen oder darüber sprechen. Das ist besonders entlastend bei sehr belastenden, schambesetzten oder traumatischen Erfahrungen.
Sanft und zugleich tiefgehend:
Die Arbeit erfolgt auf einer inneren Ebene, ohne dass du emotional stark belastet wirst. Meist bekommst du nicht bewusst mit, woran das Zentrum arbeitet – dadurch wird das Risiko von Überforderung oder Retraumatisierung vermieden.
Stärkung der Selbstwirksamkeit:
Mit entsprechender Anleitung können erfahrene Klient:innen den Yager-Code auch eigenständig anwenden und für sich nutzen.
Langjährig bewährt:
Der Yager-Code wird seit über vier Jahrzehnten angewendet und erforscht. Seine Wirksamkeit ist gut dokumentiert und basiert auf einem fundierten theoretischen und praktischen Hintergrund.
Für jeden geeignet:
Es gibt kaum bekannte Kontraindikationen. Die Methode ist für nahezu alle Altersgruppen geeignet und kann auch bei Kindern ab etwa fünf Jahren eingesetzt werden.

